Das XTUGA IEM1200 löst ein spezifisches Problem günstig: eine ganze Band auf In-Ears zu bringen, ohne Profi-Geld auszugeben. Seine typische Form ist das Multi-Empfänger-Bundle – ein Sender, der mehrere Bodypacks versorgt – was weit günstiger ist, als für jeden Spieler ein eigenes System zu kaufen. Ein LCD-Display und eine vernünftige Einsteiger-Reichweite runden es ab.
Der Kompromiss
In diesem Design steckt ein grundlegender Haken: Alle am geteilten Sender hören denselben Mix. Das ist okay für eine kleine Coverband, die mit einer einzigen Abmischung zufrieden ist, schließt aber die persönlichen Monitor-Mixe aus, für die In-Ears geschätzt werden. Die mitgelieferten Ohrhörer sind Einsteiger-Ware, und die RF-Stabilität ist einfach – in einem vollen Raum ist mit gelegentlichem Wackeln zu rechnen.
Für wen es sich lohnt
Das IEM1200 ist ein Starter-Kit für Gruppen, kein professionelles Rig. Für eine Band, die In-Ears gemeinsam mit knappem Budget ausprobiert, ist es ein sinnvoller erster Schritt; wer einen eigenen Mix oder eine grundsolide Funkstrecke braucht, wird ihm entwachsen. Das Shure PSM300 ist der Upgrade-Pfad – wie sie sich vergleichen, siehst du in unserem Guide zu den besten In-Ear-Monitoren.



